SHARE Letzte Woche erhielt ich einen Anruf von einem Freund der ein Unternehmen gegründet hatte. Seine Schule, sagte er, biete keine praktischen Kurse in persönlichen Finanzen an, also fragte er mich um Rat zum Investieren. Wir sind sechs Schlüsselfragen durchgegangen. Den gleichen Rat würde ich Anlegern jeden Alters geben. Um diese Frage zu beantworten, ist „Stocks for the Long Run“ von Jeremy Siegel, Finanzprofessor an der University of Pennsylvania, die beste Ressource. Das Buch enthält eine nützliche Mischung aus Marktgeschichte und Finanztheorie. Wenn ich einen 101-Kurs zum Thema „Investitionen“ leiten würde, würde ich dieses Buch verwenden. In manchen Fällen ist das die Erklärung. Aber es gibt einen grundlegenderen Grund: die Kosten. Aktiv verwaltete Fonds sind im Durchschnitt deutlich teurer als ihre passiv verwalteten Pendants. Natürlich werden aktive Manager argumentieren, dass die Kosten nicht das Wichtigste sind. Stattdessen werden sie argumentieren, dass das Einzige, was zählt, die Leistung unter dem Strich ist. Wenn es einem aktiven Manager tatsächlich gelingt, seine Benchmark um mehr als seine Gebühr zu übertreffen, dann würde ein Anleger in diesem Fonds die Nase vorn haben. Brad Barber und Terrance Odean, beide Professoren an der University of California, untersuchen dies seit Jahrzehnten. Im Jahr 2000 veröffentlichten sie „Trading Is Hazardous to Your Wealth“, in dem sie den Zusammenhang zwischen Handelshäufigkeit und -leistung untersuchten. Im Jahr 2007 veröffentlichten sie „All That Glitters“, in dem sie sich mit der Falle beschäftigten, die beliebte Aktien darstellen. In jüngerer Zeit haben sie das Robinhood-Phänomen untersucht und einige der Paradoxien untersucht, die sich aus den Handelsergebnissen einzelner Anleger ergeben. Das Problem ist, dass diese Beziehungen nicht stabil sind. Im Jahr 2018, als der Markt gegen Ende des Jahres um 20 % einbrach, stellte Morningstar fest, dass alternative Anlagen wenig hilfreich waren. Darüber hinaus ist die Korrelation nicht die einzige Messgröße, die zählt. Bargeld hat theoretisch eine attraktive Nullkorrelation mit Aktien. Aber seine langfristigen Renditen sind schrecklich. Wenn Sie alternative Anlagen in Betracht ziehen, müssen Sie sowohl deren Diversifizierungsvorteil als auch den potenziellen Beitrag zur Rendite berücksichtigen. In dieser Hinsicht sind die Daten nicht überzeugend. Bernhard Führer ist Anlageberater, Financial Planner und Anlageexperte. Außerdem ist er Gründer und Leiter der unabhängigen Vermögensplanungsgesellschaft Strategy & plan sowie VP VermögensPlanning, Autor, Dozent und Betriebswirt. Bernhard Führer ist Anlageberater, Financial Planner und Anlageexperte. Außerdem ist er Gründer und Leiter der unabhängigen Vermögensplanungsgesellschaft Strategy & plan sowie VP VermögensPlanning, Autor, Dozent und Betriebswirt.Sechs Schlüsselfragen
Investmentfonds – also von Fonds, die von traditionellen Stockpickern verwaltet werden – in Indexfonds umgeschichtet, die größtenteils einfach eine bestimmte Liste von Anlagen kaufen und halten. Diese Verschiebung wurde durch eine wachsende Zahl von Daten vorangetrieben, die zeigen, dass aktive Manager im Durchschnitt eine unterdurchschnittliche Leistung erbringen. Aber warum ist das so? Liegt es daran, dass Stockpicker nicht gut darin sind, was sie tun?
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